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Schlichten statt Richten – unter diesem Motto steht das Kölner Projekt zur gerichtsnahen Mediation, das heute im Kölner Justizzentrum der Öffentlichkeit präsentiert
wurde.
Der Präsident der Rechtsanwaltskammer Köln, Rechtsanwalt Dr. Hubert van Bühren, stellte heute in Anwesenheit der nordrhein-westfälischen Justizministerin Roswitha Müller-
Piepenkötter das Mediationsprojekt der Kölner Anwaltschaft vor. Dieses Modellprojekt eröffnet den Bürgern in laufenden gerichtlichen Verfahren die Möglichkeit, sich durch
ausgebildete anwaltliche Mediatoren - Experten auf dem Gebiet der Konfliktlösung - gütlich zu einigen. Die Vorteile für alle Beteiligte, so van Bühren, lägen auf der Hand.
Die Gerichte würden entlastet. Das Wissen der anwaltlichen Mediatoren, die über eine spezielle Zusatzausbildung verfügen, würde zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt. Die
Bürger könnten in geeigneten Verfahren mit einer Verkürzung der Verfahrenszeiten rechnen.
Van Bühren gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Projekt von den Bürgern und den Richtern angenommen werde. In Amerika würden solche gerichtsnahen Mediationsverfahren durch
Anwälte bereits seit langem mit viel Erfolg durchgeführt.
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