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Verschärfte Regeln für Finanzmärkte
Die EU-Kommission hat heute neue Vorschriften zur Stabilisierung der Finanzsysteme vorgelegt. Konkret geht es um eine stärkere Risikoabsicherung sowie die verbesserte Überwachung EU-weit tätiger Banken durch nationale Aufsichtsbehörden. Ferner soll die Vergabe von Krediten ein bestimmtes Limit nicht überschreiten dürfen. Der Vorschlag zur Änderung geltender Eigenkapitalvorschriften für Banken ist das Ergebnis umfassender Beratungen internationaler Partner, der Mitgliedstaaten und des Bankensektors. EU-Binnenmarktkommissar McCreevy zu den Vorschlägen: "Meiner Meinung nach sind sie eine vernünftige und verhältnismäßige Antwort auf die derzeitigen Turbulenzen auf den Finanzmärkten“.

Mit der Ergänzung der Richtlinien strebt die EU-Kommission einen strengeren Rechtsrahmen für den Bankensektor an. Die fünf Vorschläge, die nun dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat zur Prüfung vorgelegt werden, sehen eine Verbesserung des Managements von Großkrediten, eine verbesserte Aufsicht über grenzübergreifend tätige Bankengruppen und eine Verbesserung der Qualität des Bankenkapitals vor. Darüber hinaus ist beabsichtigt, das Liquiditätsrisikomanagement und das Risikomanagement für verbriefte Produkte zu verbessern.

Die vorgeschlagenen Änderungen gehen zum größten Teil direkt aus dem von den EU-Finanzministern angesichts der aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten vereinbarten Fahrplan hervor. Zum Teil sind sie auch eine Reaktion auf die jüngsten Empfehlungen des Forums für Finanzstabilität der G-7. Der Europäische Rat hatte darauf gedrängt, dass die Maßnahmen bis April 2009 verabschiedet werden.





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